Uni-Wahlen 2019

Wählen gehen!

Wo & Wann?

Auch in diesem Jahr finden Ende November wieder die Uni-Wahlen an der TU Dresden statt. Von Dienstag, den 26. bis Donnerstag, den 28.11. wählst du deine studentischen Vertreter:innen für verschiedene Gremien wie Fachschaftsrat, Fakultäts- und Bereichsrat, Senat und erweiterten Senat, sowie je nach Fakultät und Bereich auch die Gleichstellungsbeauftragten und ihre Stellvertretenden.

Für jede Fachschaft existiert ein eigener Wahlstand, an dem du unkompliziert deine Stimme abgeben kannst. Dazu musst du nur deinen Studierenden- und Personalausweis mitbringen.

Wähle deine Fachschaft aus und lasse dir auf der Karte Standort und Öffnungszeiten deines Wahlstands anzeigen. Falls du unsicher bist, kannst du auch einfach nach deinem Studiengang suchen:

Warum überhaupt wählen?

Neben dir sind aktuell über 30.000 Studierende an unserer Universität eingeschrieben. Gemeinsam bilden wir alle die Studierendenschaft. Damit sind wir mit Abstand die größte Interessensgruppe an unserer Uni und haben bei vielen Entscheidungen ein Mitspracherecht. Studentisches Engagement kann echt was bewegen. So hat der Studierendenrat (StuRa) zum Beispiel ein sachsenweites Semesterticket für dich organisiert, bietet Beratungen an, fördert Hochschulgruppen, unterstützt soziale Härtefälle, organisiert Veranstaltungen und tut noch so vieles mehr.

Geh wählen und stelle so sicher, dass es auch in Zukunft eine starke studentische Stimme an unserer Uni gibt und deine Interessen vertreten werden. Die Studierendenvertretungen können aktiv Einfluss auf die Entwicklung unserer Hochschule nehmen, dafür müssen sie nur von dir gewählt werden!

Was wird gewählt?

Fachschaftsrat (FSR)

Der Fachschaftsrat (FSR) ist deine studentische Interessenvertretung an der Fakultät. Er vertritt alle Studierenden bestimmter Studiengänge die zu einer Fachschaft zusammengefasst sind. Der FSR ist die erste Anlaufstelle bei Problemen rund ums Studium und unterstützt die Erstis im Rahmen der Erstsemestereinführung (ESE) zu Beginn des Studiums bei der Orientierung an der Uni. Neben vielen Veranstaltungen wie Spieleabenden oder Parties bietet der FSR oft nützliche Tipps und Dienstleistungen an, wie beispielsweise Klausurensammlungen, Beratungsangebote oder einen Materialverleih.

Dem Fachschaftsrat gehören bis zu 25 von dir gewählte Mitglieder an, die meist wöchentlich auf einer Sitzung zusammenkommen. Die Mitglieder des FSR entsenden Studierende in den Studierendenrat (StuRa) und schlagen die studentischen Vertreter_innen für diverse Gremien der Fakultät vor.

Fakultätsrat

Der Fakultätsrat ist das höchste und richtungsweisende Gremium einer Fakultät. Hier werden in monatlichen Zusammenkünften die wesentlichen organisatorischen, finanziellen und personellen Themen diskutiert und beschlossen. Unter anderem werden die Studiendokumente bestätigt, die in der Studienkommission (StuKo) erarbeitet wurden und die Berufungen für Professuren organisiert.

Den Vorsitz im Fakultätsrat hat die_der Dekan_in. Neben Professor_innen sowie Vertreter_innen des akademischen Mittelbaus, der Gruppe des wissenschaftsunterstützenden Personals, und einer Person für Gleichstellungsfragen, sitzen im Fakultätsrat auch Studierende, die von dir gewählt werden.

Bereichsrat

Im Bereichsrat treffen sich, ähnlich wie im Fakultätsrat, alle Mitgliedergruppen aus dem Bereich. Dass bedeutet, dass neben den Vertreter_innen der Studierenden auch Professor_innen, wissenschaftliche Mitarbeiter_innen und Mitarbeiter_innen aus Technik und Verwaltung in diesem Gremium sitzen. Dazu kommt noch der oder die Gleichstellungsbeauftrage des Bereichs.

Je nach Ordnung des Bereichs hat der Bereichsrat unterschiedliche Aufgaben. Er kann zum Beispiel bereichsweite Studiengänge beschließen oder auch über die Weiterentwicklung des Bereichs entscheiden.

Senat

Der Senat ist das höchste akademische Gremium der TU Dresden. Er trifft richtungsweisende und grundlegende Entscheidungen für die gesamte Universität, bestimmt also über deren Strategie und Ausrichtung. Auch die Einführung und Auflösung von Studiengängen wird in letzter Instanz hier entschieden. Eine wichtige Funktion kommt dem Senat außerdem als Plattform für den Informationsaustausch zwischen den verschiedenen Bereichen, Fakultäten, Institutionen und Statusgruppen zu.

Diese Statusgruppen stellen zu jeweils unterschiedlichen Anteilen die insgesamt 21 stimmberechtigten Mitglieder des Senats. Wie in allen Gremien haben die 11 stimmberechtigten Hochschullehrer_innen eine per Gesetz vorgeschriebene Mehrheit von einer Stimme, die Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen kommen auf jeweils 4 Vertreter_innen, die übrigen Beschäftigten auf 2.

Darüber hinaus gehören noch weitere Personen ohne Stimmrecht dem Senat an. Dazu zählen zum Beispiel Rektor_in, Prorektor_innen, Kanzler_in und die Dekan_innen der Fakultäten sowie die zentrale Gleichstellungsbeauftragte.

Erweiterter Senat

Neben dem Senat gibt es auch noch den erweiterten Senat. Dieses Gremium tagt jedoch seltener. Es ist zuständig für die Wahl und die Abwahl des_der Rektor_in sowie für die Beschlussfassung über Änderungen der Grundordnung der TU Dresden.

Der_die Rektor_in hat den Vorsitz inne. Genauso wie die Prorektor_innen, der_die Kanzler_in, die Dekan_innen sowie die Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule gehört er dem Gremium nur mit beratender Stimme an. Dem erweiterten Senat gehören die 21 stimmberechtigten Mitglieder des Senats und nochmals die gleiche Anzahl von Vertreter_innen aus den Statusgruppen an. Du wählst auch hier die vier studentischen Vertreter_innen und ihre Ersatzpersonen.

Gleichstellungsbeauftrage

Die Gleichstellungsbeauftragten gibt es auf verschiedenen Ebenen der Universität. Direkt gewählt werden die Beauftragten der Fakultäten und der Bereiche. Jedes Mitglied der Fakultät oder des Bereichs kann die oder der Gleichstellungsbeauftragte werden. Das bedeutet, dass auch Studierende kandidieren können.

Die Gleichstellungsbeauftragten sind qua Amt Mitglied im Fakultäts- bzw. Bereichsrat und auch in den Berufungskommissionen vertreten. Außerdem sind die Gleichstellungsbeauftragten Ansprechpersonen auf ihrer Ebene für Probleme und Fragen im Bereich der Gleichstellungsarbeit und oganisieren und unterstützen im Rahmen ihrer Möglichkeiten Projekte und Veranstaltungen.

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