Filmvorführung mit anschließendem Gespräch Fernes Land - pakistanisch-deutsches Roadmovie

Datum: 
Mittwoch, 30. Mai 2012 - 20:00
Ort: 
Schauburg, Dresden Kino
Veranstaltet von: 
Rosa-Luxemburg-Stiftung Dresden

Am 30. Mai, 20.00 Uhr zeigt die Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen e.V. gemeinsam mit dem Filmverband Sachsen sowie der Schauburg den Film „Fernes Land“. Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit dem Regisseur Kanwal Sethi statt.

 

„Fernes Land“ ist ein sehr poetischer Film, dessen Bilder berühren und der dennoch eine hohe politische Aussage besitzt. Es geht um Migration, um die Sehnsucht nach Ein- und Auswanderung, der Sehnsucht nach Weggehen und Ankommen.

 

Hier, sowie im Anhang findet Ihr nähere Informationen zum Film:

 

30. Mai 2012, Mittwoch, 20.00 Uhr

Filmvorführung mit anschließendem Gespräch

Fernes Land - pakistanisch-deutsches Roadmovie

Mit Kanwal Sethi, Regisseur Leipzig

Schauburg, Königsbrücker Straße 55, 01099 Dresden

Tickets im Filmtheater SCHAUBURG - Vorverkauf & Abendkasse: 6,50 € / 6,00 € ermäßigt

 

„Der pakistanische Frisör Haroon ist illegal nach Deutschland eingewandert, der deutsche Versicherungsangestellte Mark träumt vom Auswandern. Ein Autounfall mit Folgen kettet die grundverschiedenen Menschen für eine Nacht aneinander. Am Ende einer Odyssee durch die fremde Welt der Illegalität entdecken beide, daß sie etwas verbindet: die Sehnsucht nach der Ferne …

 

In seinem pakistanisch-deutschen Roadmovie „Fernes Land“, welches uns durch verschiedene kulturelle Facetten einer mittelgroßen Stadt in Deutschland – in diesem Falle Leipzig - führt, erzählt Regisseur Kanwal Sethi die Geschichte zweier Männer im Aufbruch. Sie wollen beide eine neue Lebensperspektive. Allerdings sind die Voraussetzungen der beiden höchst unterschiedlich. Denn während Mark, gespielt von Christoph Franken (engagiert am Deutschen Theater in Berlin), nur mit seinen inneren Konflikten ringen muss, um endlich aus seiner Lethargie zu erwachen, kämpft Haroon, dargestellt von Atta Yaqup (Just a Kiss) um die Chance, sich überhaupt erst einmal ein „normales“ Dasein in Deutschland aufbauen zu können: um einen Pass, eine Aufenthaltsgenehmigung. Sethi, der ursprünglich aus Indien stammt und seit elf Jahren in Leipzig lebt, schrieb das Drehbuch für sein Spielfilmdebut gemeinsam mit Leis Bagdach.

 

„Die positive Resonanz des Filmfestpublikums auf Fernes Land, die Debatte um Thilo Sarrazins Buch, die Nachrichten zur Zwickauer Terrorzelle und die Konjunktur, die Filme wie Almanya – Willkommen in Deutschland haben, zeigen, dass weiterhin großer Diskussionsbedarf zur Einwanderungsthematik besteht.“ (Neufilm)“ Quelle: Neufilm

 

Außerdem haben wir vorab mit Kanwal Sethi ein Interview geführt, welches im Auslöser 2/2012 (Zeitschrift des Filmverbandes Sachsen e.V.) abgedruckt wurde: http://www.sachsen.rosalux.de/fileadmin/ls_sachsen/bilder/Interview_Sethi_Ausloeser_0212.pdf

Weitere Informationen unter: http://missingfilms.de/index.php?option=com_content&view=article&id=98%3Afernes-land&catid=14%3Afilme-webseite-detailliert&Itemid=68