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Arbeitsbedingungen studentischer Hilfskräfte unter der Lupe

Studentenrat der TU Dresden unterstützt Umfrage der Gewerkschaftlichen Hochschulgruppe

Studentische Erwerbstätigkeit gehört für viele Studierende zum notwendigen Übel. Fast zwei Drittel aller Studierenden gehen laut 18. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks einer Erwerbstätigkeit nach. Etwa ein Drittel bezeichnet sich als „laufend erwerbstätig“. Häufig ist die ungenügende staatliche Studienfinanzierung Grund für die Belastung durch eine Erwerbstätigkeit neben dem Studium: für 42% der Befragten ist der Job notwendig für den Lebensunterhalt.

Nicht nur für die Studierenden der TU Dresden gehen Erwerbstätigkeit und Hochschule eine besondere Verbindung ein. Von den über 32.000 Studierenden arbeiten derzeit über 3.500 Studierende als studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte. Die gewerkschaftliche Hochschulgruppe (GHG) führt derzeit eine Umfrage unter den an der TU Dresden beschäftigten Studierenden durch, um mehr über ihre Arbeitsbedingungen zu erfahren. Sie möchte diese Informationen nutzen, um ihre Beratungs- und Bildungsangebote auf die Bedürfnisse der Studierenden besser abzustimmen.

„Studierende wissen häufig nur wenig über ihre Rechte als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die Studierenden, die schon während des Studiums über ihre Rechte Bescheid wissen, kann dieses Wissen im späteren Berufsleben nur hilfreich sein.“, erläutert Christoph Lüdecke, Geschäftsführer Soziales des Studentenrates der TU Dresden. Gleichzeitig möchte die Hochschulgruppe erfahren, wie die Studierenden sich eine Personalvertretung von studentischen Hilfskräften vorstellen. Christoph Lüdecke bekräftigt: „Unsere Studierenden sollten sich neben der Studierendenvertretung auch auf eine wirksame Vertretung als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vertrauen können.“

Der Studentenrat der TU Dresden unterstützt die Umfrage der gewerkschaftlichen Hochschulgruppe und ruft alle studentischen Beschäftigten der TU Dresden auf, sich daran zu beteiligen.