Zirka 150 Anwesende holten sich Informationen zum 13. & 19. Februar – Der Stura erhofft sich steigendes Interesse an den Vollversammlungen
Die gestrige Vollversammlung (26.01.) informierte mehr als 150 Studierende über die anstehenden Gegenveranstaltungen zu Europas größtem Naziaufmarsch in Dresden. Der Rektor der TU Dresden, Herr Prof. Hans Müller-Steinhagen, rief die Studierendenschaft zur Teilnahme an der von ihm angemeldeten Menschenkette am 13. Februar auf und stellte sich den Fragen der Anwesenden. Dabei wurde klar, dass sich die Menschenkette nicht zum Aufhalten der „braunen Menge“ (Wortlaut des Rektors) eigne, aber als ein wichtiges und symbolisches Zeichen beibehalten werden solle, so der Rektor.
„Solange Gegenveranstaltungen zum Naziaufmarsch gewaltfrei sind, werden diese auch von der Universitätsleitung unterstützt“, antwortete der Rektor auf die Frage, wie er zu den geplanten Gegenaktionen stünde.
Das Bündnis Dresden Nazifrei ließ Pressesprecherin Judith Förster ans Pult. Sie gab einen umfassenden Überblick über Erfolge des letzten Jahres und was wir alle dieses Jahr tun können, um die Massenaufmärsche der Rechtsextremen blockieren zu können.
„Wichtig ist es, sich noch am Tag der Demo selbst auf der Homepage dresden-nazifrei.com über den aktuellen Stand zu informieren“, sagte Judith Förster.
Der Stura ist mit der Veranstaltung insgesamt zufrieden, „Es waren zwar noch nicht so viele Menschen da, wie wir uns das vorstellen, aber wir freuen uns, dass das Interesse an der Vollversammlung steigt“, kommentiert Janin Volkmann, Geschäftsführerin Öffentlichkeitsarbeit des Stura, positiv. „Wir wünschen uns, dass die Studierenden mit uns in den Dialog treten und sagen, was sie stört. Deshalb gibt es Vollversammlungen und genau dafür sollten sie genutzt werden“, ergänzt der Geschäftsführer Hochschulpolitik des Stura Steven Seiffert.