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Studentenräte integrieren Fahrradverleihsystem von nextbike in das Semesterticket

(Fast) kostenfrei Fahrrad fahren

Ab dem Wintersemester 17/18 können Studierende der TU und HTW Dresden zusätzlich zu den öffentlichen Verkehrsmitteln ein Fahrradverleihsystem mit dem Semesterticket nutzen. Die Fahrräder können sowohl in Dresden unter der Marke sz-bike als auch in Leipzig unter der Marke nextbike kostenfrei ausgeliehen werden.

Für die kostenfreie Nutzung ist online eine einmalige Registrierung erforderlich. Zu jedem Semesterbeginn muss der Account wieder aktiviert werden. Die Ausleihe funktioniert via App, Hotline oder Kundenkarte. Die erste halbe Stunde jeder Fahrt ist kostenfrei. Für Studierende, die kein eigenes Fahrrad besitzen, sieht der Studentenrat im Fahrradverleihsystem eine sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Semesterticket.

Zum einen füllt das Leihfahrrad die nächtlichen Lücken im Nahverkehrsangebot, zum anderen muss kein Diebstahl des eigenen Rades befürchtet werden. Auch David Färber, Referent Mobilität des Studentenrates (StuRa) der TU Dresden, begrüßt das neue Angebot.

„Besonders profitieren werden Studierende in Austauschprogrammen wie ERASMUS+ oder PROMOS, die oftmals gar kein eigenes Fahrrad in Dresden besitzen“, ergänzt Darius Veliu.

Studierende in campusnahen Wohnheimen, die bisher unter stark überlasteten Busverbindungen zu leiden hatten, wird in besonderem Maße von dem neuen Fahrradverleihsystem profitieren, merkt Daniel Duschik, Mitglied im Referat Mobilität des StuRa TU Dresden, an. Damit wird der Kreis der Studierenden, die einen Vorteil aus der Nutzung des Semestertickets haben, noch weiter vergrößert.

Nach der ersten Idee im Jahr 2015 hat der StuRa TU Dresden mit einem Beschluss vom 8. Dezember 2016 den Weg zur Vertragsunterzeichnung geebnet. Der StuRa der HTW Dresden schloss sich mit Beschluss vom 2. Mai 2017 dem Vertrag ebenfalls an. Der Vertrag beinhaltet eine Aufstockung um weitere 100 Leihfahrräder in Dresden auf damit insgesamt 600 Leihfahrräder und knapp 20 zusätzliche Stationen. Die neuen Stationen sorgen für eine bessere Erschließung von Campus, Wohnheimen und Außenstellen der Universitäten.