Festival ⁝progressive

Festival ⁝progressive am 08. & 09. Juni 2018 auf der Trefftz-Wiese

*** Workshops - Diskussionen - Konzerte *** Eintritt frei, keine Anmeldung nötig! *** Alle Infos hier und auf Facebook ***

 

Den Klang der Musik noch in den Ohren, die Köpfe voller neuer Ideen und in Gedanken bei den neu-kennengelernten Menschen! Das Festival ⁝progressive ist vorbei, aber die Inhalte bleiben bestehen.

Es waren zwei wunderschöne, aufregende und interessante Tage! Wir hoffen, Ihr hattet genauso viel Freude wie wir und konntet die Zeit richtig genießen. Erstmal ein richtig fettes Dankeschön an alle Referent*innen, Künstler*innen, Helfer*innen und natürlich alle Teilnehmer*innen! Ohne Euch hätte das Festival nicht so stattfinden können!

Wir freuen uns riesig, wenn Eure (neuen) Ideen, Kontakte und Projekte auch nach dem Festival bleiben und ihren Weg in die Realität finden - für eine bessere Gegenwart in der Zukunft!

Auch wir von WHAT müssen die ganzen spannenden Eindrücke erstmal verarbeiten und melden uns in den kommenden Tagen nochmal!

Bis dahin nochmal Dankeschön, dass Ihr alle dabei wart! ❤️

 

Inhalt dieser Seite

  1. Einleitung
  2. Programm
  3. Details zu Workshops und Rahmenprogramm (deutsch/english)
  4. Vorstellung der Bands

 

Einleitung

Wie stellst du dir deine Zukunft vor? In was für einer Gesellschaft möchtest du leben? Wie soll die Zukunft unserer Welt aussehen? Wie können wir im Großen oder Kleinen etwas verändern?

Das Festival bietet allen Menschen ein Forum, um sich mit progressiven Zukunftsideen auseinanderzusetzen. Tagsüber wird es Workshops zu den verschiedensten Themen geben. Wenn nach den vielen Diskussionen die Köpfe rauchen, habt ihr abends die Gelegenheit, bei fetten Live-Acts ordentlich zu stampfen. Gemeinsame Soli-Essen und Soli-Tresen sind natürlich auch wieder am Start! Falls du einen Schlafplatz brauchst, melde dich gerne bei uns - wir haben welche: what@mailbox.tu-dresden.de

Und wofür das Ganze?

Unzählige Formen gruppenbezogener Diskriminierung wie bspw. Rassismus, Sexismus, Abwertung der LGBTQI*-Community oder von Menschen mit Behinderung durchziehen sämtliche Strukturen unseres Lebens. Gewalt unterschiedlichster Ausprägungen gehört zur Gegenwart, für manche Menschen lebensbestimmend. Um dies zu ändern, sind neue, funktionierende Zukunftskonzepte gefragt. Darum soll es beim Festival gehen: Wir brauchen progressive Ideen und mutige Leute, die anpacken. Am besten möglichst viele! Wir müssen uns vernetzen und austauschen, um unsere Ideen für eine bessere Zukunft zur Gegenwart werden zu lassen!

  • Hast du noch gar keinen Plan, wie du dir die Zukunft vorstellst? – Dann komm vorbei und lass dich von vielen tollen Beispielen inspirieren!
  • Hast du schon Ideen aber in der Realität scheiterts an der praktischen Umsetzung? – Dann tausch dich aus und lern von den Erfahrungen anderer!
  • Steckst du schon mitten in deinem Projekt für die Zukunft? – Dann such auf dem Festival nach Mitstreiter:innen!

Gemeinsam wollen wir ein wunderschönes Juni-Wochenende von Allen für Alle gestalten! Aktuelle Infos auch in der Facebook-Veranstaltung.

Gefördert durch die Rosa-Luxemburg Stiftung Sachsen.

 

Programm und Line-Up

Das folgende Bild ist unser Ablaufplan für das Festival ⁝progressive. In diesem findest du alle Workshops, Bands und das Rahmenprogramm. Eine ausführliche Vorstellung der Workshops findest du weiter unten. Zunächst noch kurz Links zu Wegbeschreibungen der Orte, an denen das Festival stattfindet:

 

Details zu den Workshops und zum Rahmenprogramm

 

Links zu den einzelnen ausführlichen Beschreibungen

Freitag
Samstag
Rahmenprogramm

 

 

Workshops Freitag

 



Freitag, 08.06. // 15:45 // WIL/C105/U
 
Miteinander statt Übereinander - Integration gemeinsam gestalten
Im Rahmen des Workshops ,,Miteinander statt Übereinander. Integration gemeinsam gestalten“ schafft IDA Geflüchteten, Experten und Interessierten einen Raum zum Erfahrungsaustausch und für die Entwicklung einer gemeinsamen Vision. Wie wollen wir Integration in Dresden zukünftig gestalten? Welchen Herausforderungen müssen wir uns als Einwohner der Stadt stellen? In Gruppen zu den Themen: Kulturelle und politische Teilhabe, Zugang zum Wohnungsmarkt, Zugang zum Arbeitsmarkt,  Islamophobie/Rassismus habt ihr die Möglichkeit, eure Ideen mit einzubringen.
 
Together instead of one above the other. Designing integration together
In the workshop „Together instead of one above the other. Designing integration together” IDA creates a space for refugees, experts and interested parties to exchange experiences and develop a common vision. How do we want to shape integration in Dresden in the future? What challenges do we have to face as inhabitants of the city? In groups we will discuss the following topics: cultural and political participation, access to the housing market, access to the labor market, and racism.
 
 


Freitag, 08.06. // 15:45 // WIL/C102/U
 
Auf der Suche nach Leergut und einem kollektiven Miteinander
Die zickzacks organisieren die Herstellung und den Vertrieb von kolle-mate und zotrine. Im Rahmen eines Vortrags berichten sie über ihre Anfänge im DIY-Modus und die Suche nach der richtigen Haltung innerhalb der kapitalistischen Verwertungslogik. Dass dabei auch die Meinung des Publikums gefragt ist, versteht sich hierbei fast von selbst. Denn letztlich beginnt die Suche überall und das am besten kollektiv.
 
Looking for empties and a collective togetherness
The zickzacks organize the production and distribution of kolle-mate and zotrine. At the festival they want to talk about how they started off in DIY mode and were looking for the right attitude among the capitalist exploitation logic. It is self-explanatory that opinions and ideas by the audience are in demand here. Because in the end, the search starts everywhere works best collectively. 
 
 
Freitag // 15:45 // WIL/A120/H
 
Von den Wurzeln der Bewegung zu einem »animal utopia«
Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass Menschen sich schon immer Tiere zu Nutze gemacht haben - als Nahrungsquelle und Kleidungsstück, durch die Gitterstäbe der Zoos oder als Messinstrument im Labor. Die Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung stellt diesen von Objektivierung und Herrschaft geprägten Blick auf die anderen Tiere in Frage und fordert ein (im positiven Sinne) radikales Umdenken im Mensch-Tier-Verhältnis. Denn: Wer von der Befreiung der Gesellschaft redet, darf über die Befreiung der Tiere nicht schweigen.
Der Vortrag begibt sich auf eine historischen Spurensuche nach den Wurzeln der Tierbefreiungsbewegung, greift verschiedene Strömungen und Personen auf und zeigt wo sich gemeinsame Schnittmengen mit anderen sozialen Bewegungen ergeben. Er beleuchtet anschließend die moderne Tierbewegung, thematisiert die unterschiedlichen theoretischen und politischen Ansätze und widmet sich den vielfältigen Aktionsformen.
 
From the roots of the animal liberation movement to an “animal utopia”
Throughout history, humanity has utilized animals, whether as the source for nutrition, clothing, entertainment or for lab experiments. The animal rights and liberation movements is asking everyone to rethink the relationship between humans and animals radically. The presentation will go back to the roots of the animal liberation movement and point out where it overlaps with other social movements. It will then highlight the modern day animal rights movement, discuss different theoretical and political approaches and various forms to take action. 
 
 
Freitag // 15:45 // WIL/C103/U
 
Vom Becher zum Brunnen zu Dir
Viva con Agua - das sind doch die mit den Fahnen und Mülltonnen und irgendetwas mit Trinkwasser!
Wir möchten euch zeigen, wie aus den gesammelten Pfandbechern Brunnen werden und welchen Platz das Thema Nachhaltigkeit in der Arbeit von Viva con Agua einnimmt. Neben Wasser liegt uns auch der Bereich der sanitären Versorgung sehr am Herzen. Wusstest du, dass du Deo oder Zahnpasta mit ganz einfachen Mitteln und ohne Mikroplastik selbst machen kannst? Dann komm vorbei und probiere es bei uns aus!
 
From the cup to the well to you 
We want to show you how collected reusable cups turn into water wells and the part sustainability plays in the work of Viva con Agua. Besides water, access to sanitation is very close to our hearts. Did you know that with only a few things and without microplastic you can make deodorant or toothpaste all by yourself? Come to our workshop to try it out!
 
 
  • Privatperson 
Freitag // 17:30 // WIL/C107/U
 
Natur und Campus?! - Ein Entdeckungsrundgang
Wie oft bist du schon über den Campus der TU Dresden gegangen? Und wie oft hast du dabei schon darauf geachtet was für Bäume und Pflanzen hier wachsen? Wenn du Lust hast unseren Campus mal aus einem anderen Blickwinkel zu erkunden, dann bist du hier genau richtig! Bei dieser Entdeckungstour wird es sich darum drehen, wie viel Natur man zwischen den Unigebäuden alles finden und diese auch nutzen kann. Der Rundgang wird voll Überraschungen sein, weil man auch nach unzähligen Malen immer wieder neue Dinge entdeckt. Währenddessen wird es Input dazu geben, wie man rund um Dresden autark Leben kann, welche Einschränkungen aber auch welche Freiheiten und Möglichkeiten ein solcher Lebensstil mit sich bringt.
 
Nature and campus - a discovery tour
How often have you walked around the campus of the TU Dresden? And how often did you pay attention to the trees and other plants growing here? During this discovery tour everything will be about how much nature you can find between university buildings and how you can even use it. The tour will be full of surprises, because there’s always something new to discover. In the meantime, the tour guide will give you some information on how to live self-sufficiently around Dresden, and what kinds of limitations, liberties and possibilities accompany this lifestyle.
 
 
Freitag // 17:30 // WIL/C102/U
 
Verschlüsselte E-Mail-Kommunikation: Warum und wie.
** Hinweis: Für Praxis-Teil ist eigenes Notebook erforderlich. **
Vertraulich kommunizieren zu können ist ein Grundrecht. In der Praxis wird allerdings oft dagegen verstoßen, sei es aus kommerziellen Interessen durch Unternehmen, aus sog. Sicherheitsgründen durch Behörden oder schlicht aus krimineller Motivation. Weit verbreitet ist das Narrativ "unbescholtene Bürger*innen haben nichts zu verbergen" und außerdem sei Verschlüsselung unzumutbar kompliziert. Im Workshop sollen beide Überzeugungen dekonstruiert werden. Je nach Interesse kann der Fokus mehr auf den Argumenten oder mehr auf der praktischen Umsetzung liegen.
Gruppenbeschreibung FSFW:
Die Hochschulgruppe für Freie Software und Freies Wissen (fsfw-dresden.de) setzt sich für eine stärkere Verbreitung freier Software und gegen das Prinzip der Produktschulung an kommerziellen Programmen im Rahmen der Hochschul-Lehre ein. Wir haben einen monatliche Sprechstunde zu LaTeX und Co und veranstalten Workshops, u.a. zu Linux, git und GPG.
 
Encrypted email communication: why and how
** Attention: for the practical part of this workshop it is necessary that you bring your own laptop! **
Being able to communicate confidentially is a basic right. In reality this right is often violated, whether due to commercial interests, security reasons or simply criminal motivation. A common narrative is that “respectable citizens have nothing to hide” and the myth that encryption may be unreasonably complicated. During the workshop both misconceptions will be deconstructed and the practical implementation of encryption can be learned. 
 
 
Freitag // 17:30 // WIL/C103/U
 
Vorurteile? Nein, danke! - Den diskriminierungsfreien Arbeitsplatz gestalten -
Diskriminierung am Arbeitsplatz ist alltäglich. Besonders für bestimmte soziale Gruppen, wie die der LGBTQI, kann der eigene  Arbeitsplatz zur täglichen Belastungsprobe werden, wenn Kollegen und  Vorgesetzte die geschlechtliche oder sexuelle Orientierung einer Person zur Schau stellen. Wir möchten in unserem Workshop mit euch  diskutieren, wie man so etwas vermeiden kann. Viele Studierende  gelangen früher oder später in leitende Positionen. Spätestens dann  wird es wichtig, sich über Strategien für einen diskriminierungsfreien  Arbeitsplatz bewusst zu werden.
Wir freuen uns auf euch!
 
Prejudices? No thanks! - Designing a non-discriminatory workplace
Discrimination at the workplace happens every day. Especially for particular social groups, like LGBTQI, the own workplace can become a daily stress test, when colleagues and supervisors alike put a person’s sexual orientation on display. During our workshop we would like to discuss with you how we can prevent something like that. We’re looking forward to seeing you!
 
 

Workshops Samstag

 
Samstag // 12:15 // WIL/C102/U
 
Klimagerechtigkeit und Aktionsformen zivilen Ungehorsams
Die Folgen des Klimawandels trifft die Menschen am stärksten, die ihn am wenigsten verursachen. Die Klimagerechtigkeitsbewegung kämpft deshalb nicht nur für mehr Klimaschutz, sondern auch für eine weltweit solidarische Gesellschaft und die Überwindung bestehender Herrschaftsverhältnisse. Dazu braucht es eine breite soziale Bewegung, die die Problematik auch mit direkten und ungehorsamen Aktionen auf die Straße bringt. Wir wollen mit euch über dieses Thema sprechen und erfolgreichen Aktivismus wie zum Beispiel bei "Ende Gelände" vorstellen.
 
Climate justice and active forms of civil disobedience
The consequences of climate change hit those people the most who caused it the least. Therefore the climate justice movement is fighting not only for climate protection but for a supportive society worldwide and overcoming existing power structures. A broad social movement is necessary, that brings the issues with direct and disobedient actions to the streets. With you, we want to talk about this topic and present forms of successful activism like the ones by “Ende Gelände”.
 
 
Samstag // 12:15 // WIL/C103/U
 
Wie kann man Nachhaltigkeit in anschlussfähige Politik übersetzen? - Lebensqualität als politisches Leitmotiv
"Nicht: Es muss etwas geschehen, sondern: Ich muss etwas tun." - Dieses Zitat von Hans Scholl beschreibt vermutlich das Gefühl vieler Menschen, die besorgt auf den globalen Kapitalismus und andere gesellschaftliche Entwicklungen blicken. Das Problem ist nur: "Was muss ich tun?". 
Der Workshop betrachtet die Frage, ob die Gründung einer progressiven und explizit an Lebensqualität orientierten Partei, jenseits von historischem Ballast und abgenutzten Begriffen, einen positiven Beitrag leisten kann. Nach einem kurzen Input gibt es ausreichend Raum für eine strukturierte Diskussion rund um die Fragen: "Was ist ein konsensfähiger inhaltlicher Kern von Lebensqualität?" und "Wie lässt sich daraus Politik ableiten?".
Gruppenbeschreibung PLQ
Gegenwärtig werden politische Entscheidungen oft mit *Wettbewerbsfähigkeit*, *Wachstum* und *Arbeitsplätzen* begründet und fallen oft zu Gunsten ökonomischer Interessen aus. Politik sollte sich aber am Erhalt und der Verbesserung der Lebensqualität aller Menschen (und zwar: jetzt und zukünftig sowie lokal und global) orientieren. Die Initiative zur Gründung einer "Partei für Lebensqualität" (plq.de) ist der Versuch, sich konstruktiv und anschlussfähig mit den großen Herausforderungen (z. B. soziale Spaltung, Klimawandel, Gewalt, Ressourcenknappheit, globale Ungleichheit) auseinanderzusetzen und dabei den politischen Diskurs möglichst positiv zu beeinflussen.
 
How can we translate sustainability to adequate policies? - Quality of Life (QOL) as a guiding principle for politics
What do I have to do to change the growing global capitalism and other worrisome developments in today’s society? Our workshop deals with the question whether the foundation of a progressive and QOF-oriented party can contribute in a positive way, beyond the ballast of the past and overused phrases. After a short input there will be room for a structured discussion along the questions “ What is a core content of Quality of Life we can all agree on?” and “How can we deduce policies from that?”.
 
 
Samstag // 12:15 // WIL/C105/U
 
Sexismen & Wie wir uns von ihnen befreien
Wir möchten uns mit euch durch den stinkigen Dschungel der Sexismen unserer Gesellschaft kämpfen und dieses Unkraut bei der Wurzel packen. Wir laden euch ein, dieses Gestrüpp mit uns genauer zu untersuchen und zu überlegen, was man stattdessen alles pflanzen und wachsen lassen könnte. Also packt eure Ideen und Diskussionsbereitschaft ein und zusammen stellen wir uns diesen Fleischfressern.
 
Sexisms & how we can rid ourselves from them
During our workshop we would like to fight through the stinky jungle of sexisms in our society with you and pull these weeds out from their roots. We invite you to explore this with us in more detail and to think of things we could plant and grow instead. So, pack your ideas and your willingness to engage in vivid discussions, so we can fight this issue together!
 
 
  • Privatperson 
Samstag // 12:15 // WIL/C106/U
 
Postkoloniale Strukturen an der Uni
Was ist überhaupt „Post-Kolonialismus“ und wer ist eigentlich weiß? Wie wird an der Universität koloniales Denken und Handeln fortgeführt? Welche Notwendigkeiten zu Handeln ergeben sich daraus? Darüber soll der Workshop informieren und einen Raum für Gespräche und Austausch  bieten.
 
Post-colonial structures at the university
What is “post-colonialism” and who is white? How is colonial thinking and acting continued at the university? What action imperatives arise from that? This workshop will inform you about all those things and provide plenty of room for dialogue and exchange of opinions.
 
 
Samstag // 14:45 // WIL/C102/U
 
How to Demo
Ihr oder eure Gruppe kann sich vorstellen, Demos (mit) zu organisieren? Super! Demos zu organisieren ist nämlich nicht schwer. Wir von WHAT haben mittlerweile etwas Erfahrung gesammelt und wollen euch daran teilhaben lassen: Tipps, Tricks und Sachen, die man beachten sollte, wollen wir mit euch in diesem Workshop diskutieren und sammeln.
 
How to Demo
You or your team are thinking about organizing a rally or demonstration? Great! Because organizing one is actually not that difficult. We have been able to gather some experience over the past year and want to share it with you: over the course of this workshop we would like to discuss and collect tipps, tricks and things you should consider with you.
 
 
Samstag // 14:45 // WIL/C103/U
 
Kritische Männlichkeit
Uns, als drei männlich sozialisierten Menschen, geht es bei diesem Workshop zum einen um eine Reflexion der eigenen Privilegien und ein sich bewusst machen von alltäglichen Sexismen, die "wir Männer" unbewusst pflegen. Zum Anderen geht es uns um Selbstbefreiung und um die Emanzipation von männlichen Rollenbildern. 
Unser Anspruch ist es nicht einen theoretischen Input zu geben, sondern Raum für Erfahrungsaustausch zu ermöglichen. 
Dabei ist es nicht nötig alle Jack Urwin Bücher auswendig zu können ;)
 
Critical masculinity
For this workshop, we (3 people socialized as males) are interested in reflecting on our own privileges, and making ourselves aware of everyday sexisms “us men” maintain unconsciously. On the other hand we want the workshop to be about self-liberation and the emancipation from male role expectations. It is our claim not only to give you some theoretical input, but to also give each other room to share our experiences.
 
 

Samstag // 14:45 // WIL/C107/U

Darf´s ein bisschen weniger sein? Minimalismus in der Überflussgesellschaft
Höher, schneller, weiter und vor allem MEHR! Das beständige Konsum- und Leistungsstreben unserer Überflussgesellschaft ist dauerhaft nicht aufrechtzuerhalten, ohne dabei den Planeten, andere Teile der Weltbevölkerung oder letztlich uns selbst auszubeuten. Dieses ‚Zuviel-von-Allem' bringt für immer mehr Menschen ein Umdenken mit sich; den Wunsch, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Dies führt zum Gedanken des Minimalismus. Die Trainerin Iwelina Fröhlich stellt einige Kernpunkte des Minimalismus dar, zeigt praktische Herangehensweisen auf und erläutert, warum es uns oft schwerfällt, Dinge loszulassen.
 
How about a little bit less? Minimalism in an affluent society
Bigger, faster, stronger, and especially MORE! The constant need for achievement and consumerism of our affluent society can’t be maintained without exploiting the planet, other parts of the world population and finally ourselves. A change in thinking is necessary; the wish to focus only on the essential things. This leads to the concept of minimalism. Iwelina Fröhlich will present the main points of minimalism, point out practical approaches and explain why it is often so hard for us to let go of things. 
 
 
Samstag // 14:45 // Trefftz-Wiese
 
Kochen für viele Menschen
Ihr habt Lust mal für mehr als nur für euch alleine, eure Wg oder Freund*innen zu kochen, aber wisst nicht so richtig wie? Ihr plant eine Aktion, habt lust Essen anzubieten und die Küfa vor Ort ist total überlastet? In unserem Workshop wollen wir mit euch vor allem eines tun: Kochen für viele Menschen.
Neben ein bisschen Theorie und Planung, soll der Workshop dazu dienen, euch mit der Großküche vertraut zu machen, Brenner und andere Geräte kennen zu lernen, Töpfe von enormen Ausmaß zu bestaunen und ganz nebenbei das Abendessen für die Festival-Teilnehmer*innen zuzubereiten.
Beschreibung Black Wok
Wir, sind ein politisches, mobiles Küchenkollektiv, welches unter anderem auf und für Demonstrationen, politischen Camps und Festivals sowie Veranstaltungen kocht. Als ein libertäres Kollektiv haben wir das Ziel, Kapitalismus- und Gesellschaftskritik praktisch erfahrbar zu machen und emanzipatorische Kämpfe mitzugestalten.
 
Cooking for large groups
You’re planning on cooking for a very big group of people and have no idea how to manage that enterprise? During our workshop we mainly want to do one thing: To cook for a lot of people. Besides a little bit of theory and planning this workshop is supposed to get you guys familiarized with a large kitchen, burners and other appliances, amaze you with enormous pots and in the meantime prepare the dinner for all the participants of the festival.
 
 

Rahmenprogramm

 

Freitag und Samstag // Trefftz-Wiese

Seit 2000 ist der Buchladen König Kurt im Vorderhaus des AZ Conni ansässig. Seitdem versuchen wir nun schon, uns als antikapitalistisches, kollektiv selbstorganisiertes Projekt, den bestehenden Verhältnissen etwas diametral entgegen zu stellen.  Mit Diskussions- und Wortveranstaltungen von A wie Adorno bis Z wie Zapatistas wollen wir ein Puzzleteil im Kampf für eine emanzipatorischere Welt sein. Als Buchladenkollektiv verstehen wir uns als Teil einer linken Infrastruktur, wie sie im Zuge von 1968 entstand. In unserem Buchladen bieten wir ein gut sortiertes Angebote zu verschiedenen Themen wie (unter anderen) Antifaschismus,  Feminismus, Antisemitismus, Linke Bewegungsgeschichte oder Antimilitarismus an. Außerdem haben wir verschiedene linke Zeitschriften im Angebot und verkaufen Busfahrkarten für Demonstrationen.
 
Since the year 2000 the bookstore König Kurt is located in the front building of the AZ Conni. Since then we try to be an anti-capitalist, collectively self-organized project that can show alternatives to the existing conditions. By organizing discussions and talks covering subjects from A as in Adorno to Z as in Zapatistas we try to be part in the fight for a more emancipatory world. As a book store we see ourselves as part of a left wing infrastructure as it was created in the course of the 68 movement. In our bookstore we provide a well sorted offering on different subjects like (amongst others) antifascism, feminism, antisemitism, history of left wing movements or antimilitarism. In addition we have several left wing magazines and sell bus tickets to demonstrations.
 
 
  • Morgenyoga

Samstag // 10:30 // Trefftz-Wiese

Steckt euch der Freitagabend noch in den Knochen? Wollt ihr vor den Workshops aktiv sein? Egal ob Eule oder Lerche: Mit dem Morgenyoga kommt ihr gut in den Tag!
 
 
  • Übernachtung

Freitag und Samstag // Club HängeMathe

Ihr reist an und braucht einen Schlafplatz? Ich wollt nach dem Festival nicht quer durch Dresden nach Hause fahren? Kein Problem - pennt doch einfach zusammen mit uns im Club HängeMathe, der nur ein paar Minuten von der Festival-Wiese entfernt liegt! Meldet euch unter what@mailbox.tu-dresden.de und wir geben euch alle Infos.
 
 
 

    Vorstellung der Bands 

    • Als aller erstes wird Check The Fridge auftreten! Die 4 Jungs aus Dresden fetzen mit feinstem Rock mit Metal- und Punkeinflüssen ordentlich und reißen jede Crowd mit. Seit sie sich in ihrer Schulzeit gegründet haben, produzieren sie ihre eigenen powervollen Songs. Die sind so mitreißend, dass sie in einem bundesweiten Songcontest in der Top Ten gelandet sind.
    • Gossenboss mit Zett kommt ebenfalls schon am Freitagabend auf das Festival! Über die lokale HipHop-Legende müssen wir euch wahrscheinlich gar nicht viel erzählen. Obwohl er nie sein Gesicht zeigt, ist er aber auch über die Gossen von Dresden und Leipzig hinaus weit bekannt! Mit deutlicher Antihaltung gegen den blinden Mainstream im Hip Hop, aber auch der Gesellschaft rappt er selbstironische und humorvolle Texte, die genau dadurch aktuelle Zustände pointiert kommentieren.
    • Wir freuen uns riesig auf Haszcara! Wir sind immer noch ein bisschen aus dem Häuschen, dass diese starke Rapperin am Samstag zu uns kommt! Haszcara ist eine Rapperin*, die für ihre ironischen und selbstbewussten Texte bekannt ist und für emanzipatorische Themen einsetzt. Seit 2015 tourt sie über Festivals und über viele Bühne - dabei steckt sie das Publikum ihrer Energie an.
    • Letzt haben wir für alle Techno-Liebhaber unter euch einen ganz besonderen Act: Electro Patronum werden euch mit Progressive Techno und Goa beglücken. Ob in den Clubs oder im Freien, bei den Künstler*innen von Electro Patronum ist immer Tanzen in zauberhafter Atmosphäre angesagt! Auch bei der Tolerade zogen sie mit ihren Sets die Massen an ihren Wagen, auf dem sie uns mitgenommen haben.