Referat Politische Bildung

In Zeiten der Revolution
 

An alle TeilnehmerInnen der vergangenen Ringvorlesung "In Zeiten der Revolution":
Die Klausurnoten werden in den nächsten ein bis zwei Wochen an die jeweiligen Prüfungsämter weitergeleitet.
Für alle, die lediglich einen Sitzschein benötigen und sich in die Listen eingetragen hatten: Bitte eine kurze Mail an lesekreis.refpob@gmx.de mit Namen, Studiengang und Semester.
Unterdessen planen und organisieren wir schon kleinere Veranstaltungen im Wintersemester sowie eine größere Ringvorlesung im Sommersemester 2022. Ihr dürft gespannt sein. 
 

Über Historie und Gegenwart gesellschaftlicher Transformation

Ringvorlesung im Sommersemester 2021
 

Trotz der multiplen Krisendynamiken der Moderne rief Francis Fukuyama 1992 das Ende der Geschichte aus. Doch gesellschaftliche Transformationen finden weiterhin statt: Sei es die digitale Revolution, welche die Lebensweise großer Teile der Menschheit auf den Kopf stellt, oder auch der Klimawandel, der eine immer größere Bedrohung für Mensch und Natur darstellt. Darüber hinaus befinden sich die liberalen Demokratien in einer politischen Krise; das Misstrauen gegenüber politischen Institutionen wächst, autoritäre Parteien erlangen Macht und Lösungen der Probleme unserer Zeit sind kaum in Sichtweite. Die Liste der Krisen wächst zusehends weiter, nicht zu vergessen die akute Pandemie, die viele andere Krisen noch verstärkt. Doch waren Umbrüche und Krisen meist eben nicht nur Problem und Elend, sondern oft auch Chance und Motor eines gesellschaftlichen Fortschritts. Grund genug sich zu fragen: Wie kam es zu den vergangenen Revolutionen? Welche Rolle spielte Gewalt, ist sie gar notwendiger Bestandteil einer jeden Veränderung? Und welche Revolutionen könnten uns noch bevorstehen?

Diese und weitere Überlegungen zur Revolution in Vergangenheit und Gegenwart möchte das Referat Politische Bildung im Rahmen einer Ringvorlesung thematisieren. Geplant sind 5 Vorträge verschiedener ReferentInnen und eine abschließende Podiumsdiskussion, an welcher auch zivilgesellschaftliche AkteurInnen teilnehmen sollen.

Alle Veranstaltungen finden im Freien auf dem Gelände des AZ Conni, Rudolf-Leonhard-Straße 39, 01097 Dresden statt. Je nach Wetter- und Infektionslage kann es zu kurzfristigen Änderungen kommen! Bitte denkt auch an die Maskenpflicht auf dem gesamten Gelände. Im Rahmen der aktuell geltenden Schutzmaßnahmen wird es ein entsprechendes Hygienekonzept geben. Solange die 7-Tage-Inzidenz nicht 14 Tage lang unter dem Wert von 35 liegt ist ein tagesaktueller Schnelltest von einer offiziellen Teststelle notwendig. Falls ihr schon den vollen Impfschutz vor Covid-19 genießt, könnt ihr, alternativ zum Test, auch durch Nachweis dessen an der Veranstaltung teilnehmen.

Informationen zur Veranstaltungsreihe findet ihr ebenfalls hier, bzw. auf der Studium-Generale-Seite.
 

Start am 02.06.2021, um 16:40, AZ Conni (Rudolf-Leonhard-Straße 39, 01097 Dresden, Germany):
 
Kapitalismus, Krisendynamiken, gesellschaftliche Transformationszwänge – und die Frage nach der „Revolution“ - Dr. Tino Heim.
 
Karl Marx gilt gemeinhin als Denker einer revolutionären Überwindung des Kapitalismus. Gleichzeitig analysierte er die entsprechende Gesellschaftsformation selbst als immanent ‚revolutionär‘, da sie durch die spezifischen und grenzenlosen Dynamiken der Wirtschaftsform alle gesellschaftliche Verhältnisse dem Zwang einer permanenten Umwälzung unterwirft. Hier offenbaren sich grundverschiedene (wenn nicht gegensätzliche) Konzepte und Vorstellungen, die mit modernen Begriffen und Konzepten der „Revolution“ verbunden sind. Der Vortrag möchte in einige entsprechende Ambivalenzen in der politischen und gesellschaftswissenschaftlichen Tradition einführen. Was war und ist mit „Revolution“ eigentlich gemeint? Wie verhalten sich objektive Bedingungen, Dynamiken und Zwänge gesellschaftlicher Transformationen gegebener gesellschaftlicher Verhältnisse zu den Freiheitsgraden politischen Handelns in ihnen und zu den Möglichkeiten ihrer Überschreitung? Was ließe sich unter einem ‚revolutionären (Kollektiv-)Subjekt‘ verstehen und ist ein solches überhaupt noch denkbar? Ausgehend von solchen Grundsatzfragen sollen zugleich Schlaglichter auf die Frage geworfen werden, wie es um ‚revolutionäre Perspektiven‘ in den multiplen eskalierenden Krisendynamiken der Gegenwartsgesellschaft bestellt ist.

Der Vortrag wurde aufgezeichnet: https://archive.org/details/tino-heim

 
 

Montag, 07. Juni, 19:00 Uhr, AZ Conni (Rudolf-Leonhard-Straße 39, 01097 Dresden, Germany):
 
Revolutionstheorie und ihre Kritik bei Marx und Adorno - Dr. Ingo Elbe
Livestream ins AZ Conni - Referent aus persönlichen Gründen nicht vor Ort

 
 

Karl Marx hat nicht nur beansprucht, die kapitalistische Produktionsweise zu analysieren, er wollte auch „Umwälzungsmomente der alten Gesellschaft“ identifizieren, also sozioökonomische Dynamiken und soziale Bewegungen, die den Kapitalismus transzendieren und den Sozialismus herbeiführen.

Gegen den naiven „Durchhalteparolenoptimismus“ (Wolfgang Pohrt) der traditionellen Linken ist allerdings zu zeigen, dass diese „Umwälzungsmomente der alten Gesellschaft“ mit Hilfe von Marx‘ entfalteter Kritik der politischen Ökonomie nicht nur nicht begründet werden können, sondern sogar systematisch dementiert und widerlegt werden.

Am Ende steht eine ideologiekritische Diagnose über die Unwahrscheinlichkeit der Revolution, die nach der Shoah noch weiter verschärft werden muss, indem mit Erich Fromm und Theodor W. Adorno die sozialpsychologischen Grundlagen eines Umschlagens von vermittelter in unmittelbare Herrschaft und von kapitalrationaler Ausbeutung in die wahnhafte Ideologie des Antisemitismus und die vollends irrationale Vernichtung der Juden reflektiert werden müssen.

Dr. Ingo Elbe ist Privatdozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Universität Oldenburg. 2010 erschien in 2. Auflage sein Buch Marx im Westen. Die neue Marx-Lektüre in der Bundesrepublik. 2015 publizierte er das Buch Paradigmen anonymer Herrschaft. Politische Philosophie von Hobbes bis Arendt. Aktuelle Veröffentlichung: Gestalten der Gegenaufklärung. Untersuchungen zu Konservatismus, politischem Existentialismus und Postmoderne. 2. überarbeitete Auflage, Würzburg 2021. Online-Texte unter: https://uol.de/philosophie/pd-dr-ingo-elbe/publikationen

Ingo Elbe hat sich aus persönlichen Gründen dazu entschieden, den Vortrag online zu halten. Wir werden dennoch vor Ort einen Livestream ermöglichen und auch die Bar wird offen sein. Kommt also gerne ins Conni, wenn ihr Lust auf Vortrag und Diskussion gemeinsam mit Anderen habt!
Falls ihr euch doch dazu entscheidet, lieber von Zuhause aus an dem Vortrag teilzunehmen, könnt ihr uns via Facebook oder Mail kontaktieren und erhaltet den Zugangslink.

 

Dienstag, 22. Juni, 16:40 Uhr, AZ Conni (Rudolf-Leonhard-Straße 39, 01097 Dresden, Germany):

In Zeiten der Gegenrevolution - Felix Schilk
 
Die Transformationen der Neuzeit haben die Sozialstruktur ihrer Gesellschaften immer wieder umgewälzt. Eine Folge der dadurch erhöhten sozialen Mobilität sind Konflikte um Macht, Statuspositionen und Privilegien. Parallel zu den bürgerlichen und sozialistischen Revolutionen, die die Privilegien der bisher Herrschenden in Frage stellten, formierten sich daher stets Gegenrevolutionen. Die Herausforderung dieser Gegenrevolutionen bestand darin, Herrschaft und Ordnung unter veränderten Rahmenbedingungen neu zu legitimieren.

Dieses Spannungsfeld hat nicht nur die Soziologie als Reflexionswissenschaft hervorgebracht, sondern auch den Konservatismus als politisches Hegemonieprojekt. Soziologie wie Konservatismus liegt die Erfahrung zugrunde, dass soziale Ordnungen nicht gottgegeben, sondern historisch gewachsen und damit kontingent sind. Während die Soziologie bestrebt ist, die Kontingenz des Sozialen analytisch zu durchdringen, versucht sich der Konservatismus an einer Restabilisierung der sozialen Ordnung durch Sakralisierungspraktiken.

Im Vortrag wird die Entstehung des Konservatismus aus dem Geist der Gegenrevolution von den französischen Gegenrevolutionären Joseph de Maistre und L.G.A. de Bonald über den konservativen Positivismus Auguste Comtes bis zur „Konservativen Revolution“ der Zwischenkriegszeit nachvollzogen und der Konservatismus als ein Phänomen skizziert, in dem sich soziologische Reflexion auf die Kontingenz sozialer Ordnungen mit dem Versuch, sie sekundär zu stabilisieren, verschränken.

 

Donnerstag, 01. Juli, 18:00 Uhr, AZ Conni
 

Gewalt oder (R)Evolution? Überlegungen im Anschluss an Walter Benjamin - Peggy Breitenstein

In seinem wichtigen Text „Zur Kritik der Gewalt“ (1921) zeigt Benjamin, dass die Verwobenheit von Recht und Gewalt nicht durchbrochen wird, solange sich Geschichte als bloße Abfolge von Umwälzungen von Herrschaftsformen oder der Dialektik von Klassenkämpfen erweist und beschreiben lasse: Denn jede Installation einer neuen Herrschaft setzt zwar die gewaltvolle Aufhebung des überkommenen Rechts voraus, jedoch zugleich auch die ebenfalls auf Gewalt angewiesene Einrichtung sowie Aufrechterhaltung einer neuen Herrschaft und des entsprechenden Rechts. Neben einem solchen, als naturgeschichtlich oder evolutionär beschreibbaren „Umlauf“ mythischer Rechtsformen und mythischer Gewalt, sieht Benjamin allerdings auch die Möglichkeit einer „Durchbrechung“ in Gestalt einer revolutionären „Entsetzung des Rechts samt den Gewalten“. Diese Entsetzung wiederum sei angewiesen auf eine „reine“ oder „revolutionäre Gewalt“.

Doch was genau könnte damit gemeint sein? (Wie) Kann diese revolutionäre Gewalt überhaupt gedacht werden? Oder: Wie kann ein Tigersprung aus der (Vor)Geschichte eingeleitet werden (bzw. „der Griff des in diesem Zug reisenden Menschengeschlechts nach der Notbremse“)?

Diese Fragen wollen wir gemeinsam klären, diskutieren und bestenfalls kreativ mögliche Antworten ersinnen – im Anschluss an Benjamin, Hannah Arendt sowie evtl. weitere Positionen kritischer Theorie./span>

 

Peggy H. Breitenstein hat u.a. Philosophie studiert und zum Zusammenhang von Geschichtsphilosophie und Gesellschaftskritik bei Adorno und Foucault promoviert. Seit 2015 lehrt und forscht sie am Institut für Philosophie der Friedrich-Schiller-Universität Jena u.a. zu Möglichkeiten und Grenzen philosophischer Gesellschaftskritik und jüngst zum Umgang mit Rassismus, Sexismus, Antisemitismus in Werken der Philosophie

Link zur Webseite: https://www.philosophie.uni-jena.de/Breitenstein


 
- Mittwoch, 07. Juli, 18:00 Uhr, AZ Conni

Hollywood zwischen Revolution und Restauration - Wolfgang M. Schmitt

Hollywood ist so intelligent wie der Kapitalismus selbst: Die Traumfabrik befindet sich in einer permanenten Revolution. In den vergangenen 100 Jahren ist es Hollywood immer wieder gelungen, sich die herrschenden Bedingungen anzupassen oder diese selbst ideologisch herzustellen. Der aktuelle Kampf aber ist noch lange nicht ausgefochten, möglicherweise lässt er sich auch gar nicht gewinnen: Mit China und Indien sind zwei neue Filmmärkte zu globalen Playern avanciert, die Hollywood klein und schwächlich wirken lassen. Wie reagiert Hollywood auf diese Herausforderung? Auch filmimmanent spielt der Kapitalismus eine große Rolle – zum Beispiel Western, Gangsterfilme und Dramen erzählen davon. Während das sowjetische Kino früh Bilder und Geschichten für Revolutionen fand, scheint in Hollywood der Kapitalismus trotz aller Kritik the only game in town zu sein. Gerade dies aber verleiht dem US-amerikanischen Unterhaltungsfilm seine diagnostische Stärke und konfrontiert – bewusst oder unbewusst – uns Zuschauer stets aufs Neue mit den Blindflecken unserer Systems. In seinem Vortrag „Hollywood zwischen Revolution und Restauration“ vermisst der Podcaster und YouTuber Wolfgang M. Schmitt, bekannt durch seinen Kanal „Die Filmanalyse“ (youtube.com/filmanalyse), das Wirken der Traumfabrik in Vergangenheit und Gegenwart.


 
- Donnerstag, 15. Juli, 19:00 Uhr:
 
Podiumsdiskussion: Revolution in Theorie und Praxis - mit Constanze Stutz und Aktivist:innen
 
Entlang von vier Schlaglichtern zum Verhältnis von Feminismus und Revolution wird in einem kurzen Input nachgezeichnet, wie und warum sich ein feministisches Revolutionsverständnis grundlegend von bekannten Vorstellungen einer gewaltvollen großen Umwälzung unterscheidet und vorgreifend, tastend schon im Hier und Jetzt das ganz Andere sucht (und gelegentlich auch findet). Warum also Kämpfe um Reproduktion – soziale wie ökologische – und das Geschlechterverhältnis im Herzen der Revolution liegen, wie Bini Adamczak schreibt. Formen des Widerstands zwischen Streik und Aufstand, zwischen Selbstveränderung und Veränderung der Verhältnisse, zwischen Enteignung der Körper und der Mittel zur Reproduktion rücken damit in den Mittelpunkt einer feministischen Auseinandersetzung um revolutionäres Begehren und die Frage, wie eine andere Gesellschaft herzustellen ist und einzurichten wäre.

Anschließend daran, möchten wir zusammen mit politischen Akteur:innen in Dresden über das Verhältnis von Revolution und Praxis sprechen. Was heißt revolutionäre Praxis heute und in Dresden? Dabei versuchen wir, die bisherigen Vorträge mit einzubeziehen. Welche Mittel sind für revolutionäre Praxis legitim? Wie kann mit Konservatismus umgegangen werden? Diese und weitere Fragen möchten wir gemeinsam in der Abschlussveranstaltung diskutieren.


 
 
 
 

Über das Referat politische Bildung:

Wir wollen Studierende motivieren, am gesellschaftspolitischen Leben - theoretisch wie praktisch - teilzunehmen und sich aktiv einzubringen. Sie sollen die notwendige Sensibilität entwickeln um herrschende gesellschaftliche Zustände kritisch zu hinterfragen und gesellschaftliche Debatten fundiert mitzubestimmen. Hierfür ist es unabdingbar, die in solchen Debatten immer schon vorhandenen und verwendeten Begriffe bezüglich ihrem gesellschaftlichen Gehalt aufzuklären. Wo kommen die Begriffe historisch her, mit denen aktuelle gesellschaftliche Ereignisse gedacht werden? Treffen diese das gedachte Ereignis überhaupt noch und falls nicht, was hat sich verändert? Nur indem die vorausgesetzten Begriffe, die zur Erklärung gesellschaftlicher Ereignisse dienen sollen, aufgeklärt werden, können gesellschaftliche Ereignisse begriffen werden.

Insofern versteht das Referat für politische Bildung die Universität nicht als bloßen Ort des Wissenskonsums, als eine Meinungsfabrik, sondern als einen Raum der aktiven Auseinandersetzung mit dem eigenen Denken und dem Denken der Gesellschaft.

Einen solchen Raum möchte das Referat für politische Bildung schaffen - und zwar gemeinsam mit den Studierenden. Habt ihr also Lust dies mit uns zu tun, dann kommt bei unseren Veranstaltungen vorbei, bringt euch aktiv ein und macht am besten gleich bei uns mit.

Beste Grüße,

euer Referat für politische Bildung

 

Archive

Hier findet ihr alle noch erhaltenen Aufnahmen der Veranstaltungen, die in den letzten Jahren vom Referat für politische Bildung organisiert wurden. Die Bibliothekt wird stetig aktualisiert.

 

aktuelle Mitarbeiter_innen:

  • Fabian W.
  • Joel F.
  • Max M.
  • Paula V.
  • Tom T.
  • Anna Lena S.

Sprechzeit: mit Voranmeldung

Kontakt: pob@stura.tu-dresden.de

 

Aufgaben:

Die Politische Bildung der Studierenden ist die Aufgabe des Referats Politische Bildung. Das bedeutet, Toleranz, Emanzipation und Kritikfähigkeit zu vermitteln und zu stärken und so demokratische Spielregeln bei den Studierenden zu verankern. Verständnis für politische Sachverhalte soll gefördert, und so das demokratische Bewusstsein gefestigt und die Bereitschaft zur politischen Mitarbeit gestärkt werden. Insbesondere zählt zu den Aufgaben des Referats Politische Bildung:

  • Organisation und Durchführung von geeigneten Veranstaltungen (z.B. Seminare, Podiumsdiskussionen),
  • Förderung der demokratischen Fähigkeiten der Studierenden - insbesondere der studentischen Gremienmitglieder - an der TU (z.B. Sensibilisierung für hierachische Strukturen in Diskussionen),
  • Regelmäßige Zuarbeit zu den Medien des StuRa (Internetseite und Newsletter) im Sinne der politischen Bildung und
  • Aufklärung der Student/inn/en über politische Gruppierungen an der Universität

Aus diesen Aufgaben ergbit sich die Notwendigkeit der engen Zusammenarbeit mit dem Referat für Öffentlichkeitsarbeit.