Referat Politische Bildung

Subjekt - Gesellschaft - Krise

Aktuelles:

[Subjekt - Gesellschaft - Krise]

Der öffentliche Diskurs scheint durchzogen von einem allgemeinen Unbehagen: Seien es die Medien, die Politiker*innen oder die Bevölkerung auf der Straße, von allen Seiten werden Missstände nach verschiedenster coleur moniert. Dass  tatsächliche Probleme existieren, wird kaum jemand bezweifeln. Zweifelbar sind jedoch oft die Resultate deren scheinbarer Kritik: Anstatt das Unbehagen als ein Allgemeines zu begreifen, d.h. allgemeine gesellschaftliche Verhältnisse in Betracht zu beziehen, werden Ursachen für die Missstände bei partikularen Gruppen gesucht und scheinbar gefunden. An Stelle einer gesamtgesellschaftlichen Perspektive, scheinen Rassismus, Verschwörungstheorie und Antifeminismus im Angesicht allgemeiner Misstände zu erstarken.

Aus diesem Grund wird in der Vortragsreihe: “Subjekt – Gesellschaft – Krise” versucht die Bedeutung von Rassismus, Antifeminismus und Verschwörungsglauben vor dem Hintergrund multipler gesellschaftlicher Krisenprozesse zu verstehen. Die Betrachtung dieser Themen im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Verhältnissen soll dazu beitragen, die benannten Phänomene nicht als isolierte, willkürliche Ressentiments, sondern in deren Funktionszusammenhang zu begreifen.

Die Veranstaltungsreihe wird Ende Februar / Anfang März stattfinden. Räume und Referent*Innen werden zeitnah hier bekannt gegeben.

[WS 2016/17]

Abseits eigener Veranstaltungen, die in Kürze bekannt gegeben werden, unterstützen wir die Vorlesung "Soziologische Theorie I.  Anknüpfungen, Abgrenzungen, Abwandlungen – Marx und die soziologischen Theorien im 20. Jahrhundert" [Link zu Opal] von Tino Heim am soziologischen Institut der TU Dresden. Die Vorlesung wird aufgezeichnet und die jeweiligen Mitschnitte zeitnah hier veröffentlicht.

"Die Vorlesung möchte den Spuren und Folgen des marxschen Denkens in soziologischen Problemfeldern und Theorieansätzen des 20. Jahrhunderts nachgehen. Dabei stehen neben explizit an Marx anschließenden soziologischen Theorieströmungen (u.a. Wissenssoziologie, Klassenanalyse, ‚kritische Theorie‘, Cultural Studies, Dependenztheorie und Weltsystemanalyse) gerade auch Ansätze im Zentrum, die in dezidierter Abgrenzung von oder in kritischer Auseinandersetzung mit Marx und dem Marxismus doch marxsche Analyseformen aufgegriffen und weiterentwickelt haben (u.a. Poststrukturalismus, Systemtheorie, Geschlechtersoziologie, Globalisierungstheorie, Theoreme der ‚Wissen-‘, ‚Risiko-‘ und Konsumgesellschaft)."

Mit diesem Vorhaben leistet die Vorlesung einen wichtigen Beitrag zu den grundlegenden Vorausetzungen politischer Bildung, wie wir sie verstehen und umsetzen. 

[now|here SoSe 2016]

Die Leistungsscheine für eure geschriebene Klausur oder euren Sitzschein bei der Ringvorlesung könnt ihr ab sofort im StuRa-Sekretariat abholen.

hallo ...

Wir wollen Studierende motivieren am gesellschaftspolitischen Leben teilzunehmen und sich aktiv einzubringen. Sie sollten die notwendige Sensibilität entwickeln um herrschende gesellschaftliche Zustände kritisch zu hinterfragen und gesellschaftliche Diskurse mitzubestimmen. Sich eine differenzierte Meinung auf Grundlage von Fakten zu bilden ist eine wichtige Vorraussetzung um am politischen Leben zu partizipieren. Gerade Studierenden stehen eine ganze Reihe Möglichkeiten offen, sich im Unialltag zu engagieren.

Das Referat politische Bildung versteht die Universität nicht nur als Ort des Wissenskonsums sondern auch als ein Raum der aktiven Mitbestimmung durch die Studierenden. Dafür bietet das Referat einen Anlaufpunkt. Eine Grundvorraussetzung für gesellschaftliche Partizipation ist, das Studierende über aktuelle gesellschaftliche Belange informiert sind. Deshalb bemüht sich das Referat darum, kontinuierliche Veranstaltungsangebote, ausserhalb der Vorlesungen gemeinsam mit euch zu schaffen. Wir unterstützen euch und eure Gruppen bei der Durchführung und Organisation von Aktionen und Veranstaltungen.

euer Referat für politische Bildung

 

Archiv

Hier findet ihr alle noch erhaltenen Aufnahmen der Veranstaltungen, die in den letzten Jahren vom Referat für politische Bildung organisiert wurden. Die Bibliothekt wird stetig aktualisiert.

 

aktuelle Mitarbeiter_innen: 

  • Sebastian Jordan
  • Julian Duschek
  • Heinrich Hofer
  • Adrian Neef

Sprechzeit: mit Voranmeldung

Kontakt: E-Mail-Adresse anzeigen

Aufgaben:
Die Politische Bildung der Studierenden ist die Aufgabe des Referats Politische Bildung. Das bedeutet, Toleranz, Emanzipation und Kritikfähigkeit zu vermitteln und zu stärken und so demokratische Spielregeln bei den Studierenden zu verankern. Verständnis für politische Sachverhalte soll gefördert, und so das demokratische Bewusstsein gefestigt und die Bereitschaft zur politischen Mitarbeit gestärkt werden. Insbesondere zählt zu den Aufgaben des Referats Politische Bildung:

  • Organisation und Durchführung von geeigneten Veranstaltungen (z.B. Seminare, Podiumsdiskussionen),
  • Förderung der demokratischen Fähigkeiten der Studierenden - insbesondere der studentischen Gremienmitglieder - an der TU (z.B. Sensibilisierung für hierachische Strukturen in Diskussionen),
  • Regelmäßige Zuarbeit zu den Medien des StuRa (Internetseite und Newsletter) im Sinne der politischen Bildung und
  • Aufklärung der Student/inn/en über politische Gruppierungen an der Universität.

Aus diesen Aufgaben ergibt sich die Notwendigkeit der engen Zusammenarbeit mit dem Referat für Öffentlichkeitsarbeit.