Referat Politische Bildung

Aktuelles:

Unser aktuelles Projekt ist die Sommersemster-Ringvorlesung "NOWhere - Nirgendwo ins Irgendwo. 14 Kommentare zu utopischem Denken". Sie wird immer in der 6. DS (16:40 - 18:10Uhr) am Dienstag im Raum HSZ/401/H stattfinden. AQUA-Punkte könnt ihr euch auch in Form eines Sitzscheins (1,0 C.) oder einer unbenoteten Prüfungsleistung (3,0 Cr.) anerkennen lassen :)

Ein paar Infos zur unbenoteten Prüfungsleistung:

Diese wird in Form einer 90-minütigen Klausur am 19. Juli um 16,40 Uhr im Raum HSZ/405/U stattfinden. (Also gleicher Tag und gleiche Zeit wie die Ringvorlesung, bloß in einem anderem Raum.) Es wird in der Klausur zu jedem Vortrag (Ausnahmen sind der von Gerhard Scheit und Felicita Reuschling) eine Frage geben. Davon sind zwei selbstgewählte Fragen essayistisch zu beantworten. Eine Voranmeldung zur Prüfung ist nicht notwendig.

Hier ein kurzer Ankündigungstext

Das Bedürfnis, die gesellschaftlichen Verhältnisse zu überschreiten und in einen Zustand maximaler Versöhnung aller Menschen einzutreten, gab es immer: ob nun in Krisen-Momenten oder im Normalvollzug der gesellschaftlichen Realität.

Was dabei für die einen als Ausdruck sinnloser und möglicherweise gefährlicher Träumerei erscheint, ist für andere nur eine Frage gesamtgesellschaftlicher Anstrengung und Organisation. Um den Stand utopischen Denkens für heutige Probleme und Diskussionen zu bestimmen, wollen wir uns in dieser Ringvorlesung mit dem Thema Utopien auseinandersetzen. Dabei soll es jedoch nicht um eine rein deskriptive Darstellung von bestimmten, “klassischen” Utopien gehen, sondern utopisches Denken soll auf einer allgemeineren Ebene betrachtet werden:

So soll gezeigt werden, welche utopischen Potentiale und Ansprüche in bestimmten historischen Brüchen liegen, welche für die Entstehung unserer heutigen Gesellschaft von großer Bedeutung sind. Ein weiterer thematischer Schwerpunkt der Ringvorlesung wird die kritische Beschäftigung mit verschiedenen politischen Bewegungen sein, welche in ihrer Theorie und Praxis auf eine Überwindung der gesellschaftlichen Verhältnisse ihrer Zeit zielten. Daran anschließend wollen wir uns die Frage nach utopischen Momenten, Bewegungen und Potentialen in der Gegenwart stellen und uns mit den Argumenten und der Geschichte des Anti-Utopismus auseinandersetzen. Dieser breite theoretische Rahmen spiegelt sich auch in der inhaltlichen Auswahl der Themen wider: Die Vorträge reichen von der Entstehung von Individualität in der Renaissance, über Psychoanalyse und Sozialismus bis hin zu utopischen Momenten in Science-Fiction-Literatur und -Film. 

hallo ...

Wir wollen Studierende motivieren am gesellschaftspolitischen Leben teilzunehmen und sich aktiv einzubringen. Sie sollten die notwendige Sensibilität entwickeln um herrschende gesellschaftliche Zustände kritisch zu hinterfragen und gesellschaftliche Diskurse mitzubestimmen. Sich eine differenzierte Meinung auf Grundlage von Fakten zu bilden ist eine wichtige Vorraussetzung um am politischen Leben zu partizipieren. Gerade Studierenden stehen eine ganze Reihe Möglichkeiten offen, sich im Unialltag zu engagieren.

Das Referat politische Bildung versteht die Universität nicht nur als Ort des Wissenskonsums sondern auch als ein Raum der aktiven Mitbestimmung durch die Studierenden. Dafür bietet das Referat einen Anlaufpunkt. Eine Grundvorraussetzung für gesellschaftliche Partizipation ist, das Studierende über aktuelle gesellschaftliche Belange informiert sind. Deshalb bemüht sich das Referat darum, kontinuierliche Veranstaltungsangebote, ausserhalb der Vorlesungen gemeinsam mit euch zu schaffen. Wir unterstützen euch und eure Gruppen bei der Durchführung und Organisation von Aktionen und Veranstaltungen.

euer Referat für politische Bildung

 

Archiv

Hier findet ihr alle noch erhaltenen Aufnahmen der Veranstaltungen, die in den letzten Jahren vom Referat für politische Bildung organisiert wurden. Die Bibliothekt wird stetig aktualisiert.

 

aktuelle Mitarbeiter_innen: 

  • Sebastian Jordan
  • Julian Duschek
  • Heinrich Hofer
  • Adrian Neef

Sprechzeit: mit Voranmeldung

Kontakt: E-Mail-Adresse anzeigen

Aufgaben:
Die Politische Bildung der Studierenden ist die Aufgabe des Referats Politische Bildung. Das bedeutet, Toleranz, Emanzipation und Kritikfähigkeit zu vermitteln und zu stärken und so demokratische Spielregeln bei den Studierenden zu verankern. Verständnis für politische Sachverhalte soll gefördert, und so das demokratische Bewusstsein gefestigt und die Bereitschaft zur politischen Mitarbeit gestärkt werden. Insbesondere zählt zu den Aufgaben des Referats Politische Bildung:

  • Organisation und Durchführung von geeigneten Veranstaltungen (z.B. Seminare, Podiumsdiskussionen),
  • Förderung der demokratischen Fähigkeiten der Studierenden - insbesondere der studentischen Gremienmitglieder - an der TU (z.B. Sensibilisierung für hierachische Strukturen in Diskussionen),
  • Regelmäßige Zuarbeit zu den Medien des StuRa (Internetseite und Newsletter) im Sinne der politischen Bildung und
  • Aufklärung der Student/inn/en über politische Gruppierungen an der Universität.

Aus diesen Aufgaben ergibt sich die Notwendigkeit der engen Zusammenarbeit mit dem Referat für Öffentlichkeitsarbeit.