Referat Politische Bildung

In Zeiten der Revolution

Über Historie und Gegenwart gesellschaftlicher Transformation

Trotz der multiplen Krisendynamiken der Moderne rief Francis Fukuyama 1992 das Ende der Geschichte aus. Doch gesellschaftliche Transformationen finden weiterhin statt: Sei es die digitale Revolution, welche die Lebensweise großer Teile der Menschheit auf den Kopf stellt, oder auch der Klimawandel, der eine immer größere Bedrohung für Mensch und Natur darstellt. Darüber hinaus befinden sich die liberalen Demokratien in einer politischen Krise; das Misstrauen gegenüber politischen Institutionen wächst, autoritäre Parteien erlangen Macht und Lösungen der Probleme unserer Zeit sind kaum in Sichtweite. Die Liste der Krisen wächst zusehends weiter, nicht zu vergessen die akute Pandemie, die viele andere Krisen noch verstärkt. Doch waren Umbrüche und Krisen meist eben nicht nur Problem und Elend, sondern oft auch Chance und Motor eines gesellschaftlichen Fortschritts. Grund genug sich zu fragen: Wie kam es zu den vergangenen Revolutionen? Welche Rolle spielte Gewalt, ist sie gar notwendiger Bestandteil einer jeden Veränderung? Und welche Revolutionen könnten uns noch bevorstehen?

Diese und weitere Überlegungen zur Revolution in Vergangenheit und Gegenwart möchte das Referat Politische Bildung im Rahmen einer Ringvorlesung thematisieren. Geplant sind 5 Vorträge im Zweiwochentakt verschiedener ReferentInnen und eine abschließende Podiumsdiskussion, an welcher auch zivilgesellschaftliche AkteurInnen teilnehmen sollen.

Start am 02.06.2021 mit Tino Heim

Weitere Vortragende: Ingo Elbe, Peggy Breitenstein, Felix Schilk, Wolfgang M. Schmitt jun. und Constanze Stutz

 weitere Infos folgen

 

Über das Referat politische Bildung:

Wir wollen Studierende motivieren, am gesellschaftspolitischen Leben - theoretisch wie praktisch - teilzunehmen und sich aktiv einzubringen. Sie sollen die notwendige Sensibilität entwickeln um herrschende gesellschaftliche Zustände kritisch zu hinterfragen und gesellschaftliche Debatten fundiert mitzubestimmen. Hierfür ist es unabdingbar, die in solchen Debatten immer schon vorhandenen und verwendeten Begriffe bezüglich ihrem gesellschaftlichen Gehalt aufzuklären. Wo kommen die Begriffe historisch her, mit denen aktuelle gesellschaftliche Ereignisse gedacht werden? Treffen diese das gedachte Ereignis überhaupt noch und falls nicht, was hat sich verändert? Nur indem die vorausgesetzten Begriffe, die zur Erklärung gesellschaftlicher Ereignisse dienen sollen, aufgeklärt werden, können gesellschaftliche Ereignisse begriffen werden.

Insofern versteht das Referat für politische Bildung die Universität nicht als bloßen Ort des Wissenskonsums, als eine Meinungsfabrik, sondern als einen Raum der aktiven Auseinandersetzung mit dem eigenen Denken und dem Denken der Gesellschaft.

Einen solchen Raum möchte das Referat für politische Bildung schaffen - und zwar gemeinsam mit den Studierenden. Habt ihr also Lust dies mit uns zu tun, dann kommt bei unseren Veranstaltungen vorbei, bringt euch aktiv ein und macht am besten gleich bei uns mit.

Beste Grüße,

euer Referat für politische Bildung

 

Archive

Hier findet ihr alle noch erhaltenen Aufnahmen der Veranstaltungen, die in den letzten Jahren vom Referat für politische Bildung organisiert wurden. Die Bibliothekt wird stetig aktualisiert.

 

aktuelle Mitarbeiter_innen:

  • Fabian W.
  • Joel F.
  • Max M.
  • Paula V.
  • Tom

Sprechzeit: mit Voranmeldung

Kontakt: pob@stura.tu-dresden.de

 

Aufgaben:

Die Politische Bildung der Studierenden ist die Aufgabe des Referats Politische Bildung. Das bedeutet, Toleranz, Emanzipation und Kritikfähigkeit zu vermitteln und zu stärken und so demokratische Spielregeln bei den Studierenden zu verankern. Verständnis für politische Sachverhalte soll gefördert, und so das demokratische Bewusstsein gefestigt und die Bereitschaft zur politischen Mitarbeit gestärkt werden. Insbesondere zählt zu den Aufgaben des Referats Politische Bildung:

  • Organisation und Durchführung von geeigneten Veranstaltungen (z.B. Seminare, Podiumsdiskussionen),
  • Förderung der demokratischen Fähigkeiten der Studierenden - insbesondere der studentischen Gremienmitglieder - an der TU (z.B. Sensibilisierung für hierachische Strukturen in Diskussionen),
  • Regelmäßige Zuarbeit zu den Medien des StuRa (Internetseite und Newsletter) im Sinne der politischen Bildung und
  • Aufklärung der Student/inn/en über politische Gruppierungen an der Universität

Aus diesen Aufgaben ergbit sich die Notwendigkeit der engen Zusammenarbeit mit dem Referat für Öffentlichkeitsarbeit.