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Angriff auf Teilnehmerin nach Demonstration für offene Gesellschaft

Am 23.01. kam es im Zusammenhang der StuRa-Demonstration für eine offene Gesellschaft zu einem Vorfall rechtsmotivierter Gewalt. Eine Demoteilnehmerin wurde von einem Mann mittleren Alters auf dem Heimweg im Altstadtgebiet angegriffen. Dabei erlitt die betroffene Person Verletzungen im Gesicht. Zudem äußerte der Täter rassistische und sexistische Beschimpfungen. Es wurde Anzeige wegen Körperverletzung erstattet.

Schon am 09.01. wurde eine junge Frau von Teilnehmern der Pegida-Demonstration verletzt. Die Gruppe WHAT und der Studentenrat der TU Dresden drücken ihre Abscheu vor dieser gewalttätigen, feigen Tat aus.

Der Sprecher der studentischen Senatoren Robert Georges dazu:

„Angriffe wie dieser sind ein Angriff auf uns alle, auf unsere komplette Gesellschaft und unsere grundlegenden Werte! Wir erklären unsere grenzenlose Solidarität mit den Betroffenen rechtsmotivierter Kriminalität.“

Die Gruppe WHAT gibt dazu folgendes Statement ab:

„Der Fall vom 23.01. ist die traurige Spitze eines antidemokratischen Eisberges. Neben Hassnachrichten, dem Überkleben und Entwenden von Plakaten, die auf die Demonstration hinwiesen, wurden viele widerliche Beleidigungen gegen Organisatoren und Unterstützer ausgesprochen. Dass der Einsatz für die Grundwerte unseres Zusammenlebens selbst friedliche Demo-Teilnehmer gefährdet, illustriert den diesbezüglich alarmierenden Zustand unserer Gesellschaft. Die Ereignisse vom 09. und 23.01. zeigen exemplarisch, dass sowohl die Demonstrationen sogenannter besorgter Bürger, als auch die Anhänger von diesen neurechten Bewegungen alles andere als friedlich sind. Dass die Hetze – online, in Wortbeiträgen oder auf Demonstrationen – dieser Strömungen zu Gewalt führen, ist nicht nur schlüssig, sondern offensichtlich. Das ist einer der Gründe dafür, dass der Einsatz für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft weiterhin wichtig ist – gerade in Dresden und für uns jetzt erst recht.“