Demo gegen Kürzungen am 3. September
Den neusten Pressemeldungen zufolge drohen weitreichende Einsparungen im ÖPNV, in Investitionen und im sozialen Bereich. Auch die ersten Entwürfe für den sächsischen Haushalt können die gestiegenen Kosten der Universitäten nicht ausgleichen. Dazu läuft aktuell noch die Petition: https://stura.link/uni-retten
Die Kürzungen des ÖPNV würden uns als Studierende zeitnah und unmittelbar betreffen:
- Die Linie 8 soll nicht mehr zum Campus fahren, womit die Uni deutlich schlechter angebunden wäre. Die Strecke bis Südvorstadt wäre stillgelegt.
- Auch die Linie 85 soll noch weiter ausgedünnt werden, was insbesondere Studierende aus Löbtau und Strießen betreffen wird. Damit würden Mitglieder der Fakultäten Informatik und Elektrotechnik schlechter zur Uni kommen.
- Die für den Campus Johannstadt wichtigen Linien 62 und 12 erfahren demnach ebenfalls eine Taktreduzierung.
Auch auf lange Sicht könnten Investitionen in unsere Universität ausbleiben. So lautet ein Vorschlag, den letzten Teilabschnitt der Campuslinie Richtung Reick nicht zu bauen. Die Lage des Campus würde damit deutlich an Prestige verlieren.
Auch an der Uni selbst drohen Einschränkungen. Da der Haushalt des Landes Sachsen die höheren Löhne, Inflation, Energie- und Materialkosten nicht deckt, müsste die Universitätsleitung sparen. Das wird bedeuten: noch weniger Tutor*innen, noch vollere Übungen und noch längere Wartezeiten im Prüfungsamt. Schon jetzt werden Stellen nicht nachbesetzt.
Gegen beide Sparpläne ruft das Bündnis gegen Kürzungen zur Demonstration am 3. September um 16:30 Uhr am Carolaplatz auf.
Der Studierendenrat schließt sich dem Aufruf an und fordert die Entscheidungsträger*innen zu einem Einlenken auf. Kommt zahlreich zur Demo und erzählt euren Kommiliton*innen davon, damit wir den Kahlschlag gemeinsam verhindern können.