Zwei Studentenräte Dresdens gehen im Kampf gegen die Novellierung des Sächsischen Hochschulgesetzes neue Wege. Neue Strategie gegen die Gesetzesvorlage wird auf gemeinsamer Vollversammlung vorgestellt.
Die Studentenräte der Hochschule für Technik und Wirtschaft sowie der Technischen Universität Dresden kündigten heute an, die Bemühungen um ein gerechtes, zukunftsweisendes und praktikables Hochschulgesetz auf eine neue Ebene zu heben.
„Unsere Bemühungen haben sich in der Vergangenheit hauptsächlich auf den Protest gegen die Pläne der Landesregierung konzentriert“, so Michael Moschke, Geschäftsführer für Hochschulpolitik des Studentenrates der TU Dresden, „und unsere Forderungen sind weitgehend ignoriert worden. Gleichzeitig verlangen die Studierenden umsetzbare Ideen von ihren Vertretern. Dieser Bitte möchten wir Folge leisten und unser Konzept in Bälde vorstellen.“
Paul Riegel, Referatsleiter Hochschulpolitik des StuRa der HTW, ergänzte:
Auf einer gemeinsamen Vollversammlung am 23.4.2008 werden wir die Wege aufzeigen, die auch nach einer konsequenzarmen Großdemonstration am 13.12.2007 dazu führen können, dass die studentischen Interessen – trotz gesetztem Widerwillen der Landesregierung – gebührend berücksichtigt werden.
Den Studierenden wird dabei am 23.4.2008 17.00 im Trefftzbau die Gelegenheit gegeben werden, ihre Studierendenvertreter und deren Konzept auf o.g. Vollversammlung zu legitimieren und sich an der Verwirklichung aktiv zu beteiligen. Zu diesem Zweck sind alle Studierenden und Interessenten herzlich eingeladen, sich und Ihre Ansichten und Ideen auf dieser basisdemokratischen Zusammenkunft der größten Mitgliedergruppe an Hochschulen einzubringen.