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Podiumsdiskussion mit Staatsministerin Stange zum neuen Sächsischen Hochschulgesetz an der TU Dresden ein großer Erfolg

Die vom Fachschaftsrat Philosophie der TU Dresden, der Juso Hochschulgruppe und dem Studentenrat der TU Dresden organisierte Podiumsdiskussion zur aktuellen Novellierung des Sächsischen Hochschulgesetzes war ein voller Erfolg. Neben den Koalitionspartnern, vertreten durch die Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Eva-Maria Stange (SPD) und Prof. Dr. Wöller (CDU), konnten sowohl der Vertreter der Grünen Landtagsfraktion Herr Dr. Gerstenberg und der Vertreter des Personalrates Herr Dr. Hochmuth als auch die studentischen Vertreter des Studentenrates der TU Dresden Herr Christoph Lüdecke und Herr Michael Moschke ihre, bisweilen sehr unterschiedlichen, Einsichten und Standpunkte zum neuen Sächsischen Hochschulgesetz klar verdeutlichen.

Thema der Diskussion waren zum großen Teil die eingeschränkten studentischen Mitspracherechte der Studenten, welche nicht nur von den Vertretern des Studentenrates sondern auch dem Vertreter der Grünen Fraktion sowie vielen Plenumsteilnehmern scharf kritisiert wurden. Ebenfalls konnten die Chancen und Risiken der im Moment diskutierten Tarif- und Personalautonomiefrage beleuchtet werden.

Nach 90 Minuten lebendiger Diskussion und vielen Redebeiträgen aus dem Plenum war klar erkennbar, dass die Einschränkung ihrer Mitspracherechte auf universitärer Ebene nicht auf die Zustimmung der Studenten trifft. Dies wurde noch durch die Übergabe von 1500 Unterschriften, gesammelt an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden und der TU Dresden, an die Staatsministerin verdeutlicht.

Inhalte der Forderungliste waren eine Stärkung des Senats verbunden mit Kompetenzbeschneidungen des Rektorates und des Hochschulrates und stärkere studentische Einbindung in allen relevanten Gremien.