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Studentenrat der TU Dresden erklärt sich mit der Katholischen Fachhochschule Freiburg solidarisch

Studiengebühren dürfen keine Option sein

Der Protest der Studierenden der Katholischen Fachhochschule Freiburg ist ein weiteres Zeichen dafür, dass Studiengebühren nichts sind, an deren Vorhandensein man sich einfach gewöhnen muss. Ganz im Gegenteil, der Protest zeigt deutlich die berechtigte Sorge der Studierenden vor dem sozialen Ruin oder der Verwehrung von Bildung aus finanziellen Gründen. Sicher mag die Besetzung eines Rektorates als krasser Schritt empfunden werden, sie macht aber die Verzweiflung der Studierenden in Freiburg – denen man zuerst das Recht auf effektive Mitbestimmung durch eine verfasste Studierendenschaft nahm und nun auch das Recht auf freie Bildung streitig machen möchte – mehr als deutlich.

Der Geschäftsführer für Hochschulpolitik des Studentenrats der Technischen Universität Dresden, Michael Moschke, erklärte zu dem Vorgang:

Wir in Sachsen haben das Glück, bisher keine Studiengebühren bezahlen zu müssen. Allerdings sind auch wir mit versteckten Gebühren wie z.B. Bibliotheksgebühren bereits auf einem sehr bedenklichen Weg. Deshalb möchten wir den Freiburger Kommilitoninnen und Kommilitonen die Hand reichen und wünschen ihnen viel Erfolg.

Paul Riegel, Referatsleiter für Hochschulpolitik der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, ergänzte weiter:

Wir haben bei unseren Protesten für ein besseres Sächsisches Hochschulgesetz ebenfalls die Unterstützung vieler Studierendenvertretungen erhalten. Die Studierenden müssen über Landesgrenzen hinaus für eine gerechte und kostenlose Bildung eintreten.