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Sächsische Studierende fordern Absage der schriftlichen Staatsexamensprüfung

Aktuell lernen viele Lehramtsstudierende für die abschließenden Prüfungen ihres Studiums, aber wann sie eine davon, die bildungswissenschaftliche Klausur, schreiben steht nicht fest. Diese Klausur soll nämlich in Präsenz geschrieben werden, zumindest wenn es nach dem sächsischen Kultusministerium geht. Das Ministerium hat bis jetzt quasi keine Anstrengungen unternommen, um eine Alternative zur Präsenzprüfung zu finden, sondern hofft einfach auf eine bessere Lage.

Aus Sicht der Studierenden ist eine Prüfung in Präsenz unter den aktuellen pandemischen Bedingungen einfach nicht machbar. Und wie sich alles im Moment entwickelt, ist auch nicht klar, wann es überhaupt wieder sicher wäre, die Prüfungen in Präsenz durchzuführen. Ohne diese Prüfung verzögert sich der Studienabschluss der Lehramtsstudis, das bedeutet womöglich einen späteren Einstieg ins Referendariat oder große Probleme mit der Studienfinanzierung.

Daher fordert die Konferenz der Sächsischen Studierendenschaften (die Landesstudierendenvertretung) die Klausur abzusagen und die Abschlussnote aus den Durchschnittsnoten der Studienleistungen zu bilden.

Geplant waren die Prüfungen für Ende März bzw. Anfang April. Jetzt sind diese erst einmal in den Sommer verschoben.